Aktuelle Meldungen und Positionen des Vereins
Pro Schwerin für Schwerin
Verein übergibt Spenden
Der Verein „Pro Schwerin“ hat an Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow eine weitere Spende zum 850. Stadtjubiläum übergeben. Im Rahmen der Festjahr-Abschlussveranstaltung auf dem Schweriner Markt überreichte Dr. Hans-Dieter Waedow den Scheck über 1.000 €. „Unser Vereinsname sagt schon, dass wir etwas für Schwerin tun wollen. Wie könnten wir uns in diesem Jahr besser engagieren, als unter anderem zum Stadtjubiläum.“
Die Spendensumme kam durch den Verkauf von Plaketten im Rahmen des Projektes „Mein Stück Schwerin“ zusammen. Insgesamt wurden 46 der Bronzetafeln durch Bürger und Firmen erworben. „Es war genau richtig, dass wir die BUGA-Aktion „Ein Stück Schwerin“ weiter geführt haben“, sagte Oliver Behn. „Viele wollen ihre Verbundenheit mit der Stadt zeigen. Mit dem „Stück Schwerin“ ist das möglich.“
Auch 2011 wird das Projekt „Mein Stück Schwerin“ weitergeführt. Der Erlös wird wieder für Vorhaben und Initiativen in Schwerin zur Verfügung gestellt. Interessenten können sich an Oliver Behn unter Telefon 0385-555591 oder per E-Mail meinstueckschwerin@pro-schwerin.de wenden. Weitere Informationen gibt es unter dem Punkt „Mein Stück Schwerin“.
Besserer Service für Bauwillige
Schweriner Stadtverwaltung kommt Investoren entgegen
In Schwerin sollen Bauherren bei komplexen Vorhaben schneller zu einer Baugenehmigung kommen. Dazu wird eine „Planungsrunde“ eingerichtet. Das vereinbarten Vertreter des Vereins „Pro Schwerin“ mit Baudezernent Wolfram Friedersdorf. Diese Zusammenkünfte können von Investoren oder Architekten eingefordert werden. „Wir wollen erreichen, dass Bauanträge zügiger bearbeitet und Bauvorhaben kostengünstiger werden“, sagte Friedersdorff. Die Planungsrunden sollen vor allem bei städtebaulich relevanten Vorhaben einberufen werden.
In der Planungsrunde sollen Vertreter der relevanten städtischen Ämter und Planer offene Fragen klären und Kompromisse suchen. „Das persönliche Gespräch ist immer besser, als ein Monate langer Schriftwechsel“, sagte Vereinsmitglied Stefan Hill. Die bisherige Praxis, dass es oft erst nach vielen Wochen Bescheide aus der Stadtverwaltung mit der Nachforderung von Unterlagen gibt, könnte damit beendet werden.
„Das heißt aber nicht, dass Gesetze umgangen werden sollen“, so Hill. „Wenn es Konflikte beispielsweise zwischen dem Denkmalschutz und dem Brandschutz gibt, müssen Wege gesucht werden, um zu einer Lösung zu kommen.“
Ronald Apitz, Leiter der Arbeitsgruppe Stadtbild/Stadtentwicklung im Verein „Pro Schwerin“ zeigte sich überzeugt, dass die Planungsrunden der richtige Weg sind, um Bauvorhaben zu beschleunigen.
Die Weihnachtsüberraschung
Geschenke für Heimkinder
Der Verein „Pro Schwerin“ hat die jungen Bewohner des Demmlerhauses in der Landeshauptstadt zum Weihnachtsfest überrascht. Vereinsvorsitzender Hans-Dieter Waedow und Vorstandmitglied Hugo Klöbzig überbrachten einen Gutschein im Wert von 300 Euro für einen Besuch des Spaß- und Erlebnisbades „Wonnemar“ in Wismar. „Wir unterstützen in jedem Jahr eine soziale Einrichtung in Schwerin“, sagte Hans-Dieter Waedow. „Dieses Mal wollen wir den Kindern und Jugendlichen des Demmlerhauses eine Freude machen.“ Vereinsmitglied Manuela Schwesig, die Sozialministerin, legte privat noch etwas dazu und überreichte Gutscheine für einen Kinobesuch. „So können auch unsere „Großen“ ihren Spaß haben“, sagte die Leiterin der Einrichtung, Silke Schönrock. „Gerade zu Weihnachten ist es schön, wenn Vereine der Stadt an uns denken und uns unterstützen.“
Das Demmlerhaus gehört zur Sozius gGmbH. Hier leben 24 Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis 18 Jahren.
Erster Schweriner Taschengarten
Kultur- und Gartensommerverein in Schwerin e.V. - für Beseitigung von Schandflecken in der Altstadt
In der Schweriner Innenstadt gibt es eine neue Gartenattraktion. An der Ecke Fischerstraße/Münzstraße ist der erste Taschengarten der Landeshauptstadt entstanden. Initiiert und gebaut wurde er vom Gartensommer-Förderverein zusammen mit einer Reihe von Sponsoren. Die Anlage wird am Freitag, den 27.8.2010 um 11.00 Uhr offiziell vorgestellt.
„Wir wollen mit diesem ersten Projekt zeigen, dass mit einfachen Mitteln ein wesentlicher Betrag zur Aufwertung der Altstadt geleistet werden kann“, sagte Vereinsvorsitzender Hugo Klöbzig. „Besonders erfreulich ist die Unterstützung durch den stadteigenen Betrieb SDS, den Bildhauer Nando Kallweit, das Unternehmen „Die Grashoppers“, die GaLaBau Schingen GmbH, die Staudengärtnerei „Klützer Blumenkate“ und das Planungsbüro „Proske & Steinhausen“. Der Förderverein ruft jetzt Unternehmen, Institutionen und Organisationen auf, weitere Taschengärten in der Schweriner Innenstadt anzulegen. „Kleine freie Flächen gibt es noch genug, wir haben schon 12 Standorte in der Schelf- und der Feldstadt gefunden, die darauf warten, verschönert zu werden“, so Hugo Klöbzig. „Wir haben gezeigt, wie es geht – jetzt sollten andere unserem Beispiel nacheifern.“ Der Verein ist gern bereit, Unterstützung zu geben. Ein Konzept mit Hinweisen auf diverse Flächen in der Innenstadt liegt bereits vor. „Der Kontakt zu uns ist im Internet unter www.schwerinergartensommer.de zu finden“, sagt Klöbzig.
Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff, mit dem Klöbzig diese und weitere Initiativen besprochen hatte, sieht in den Taschengärten eine gerade für Schwerin wichtige und anregende Bürgerinitiative.
"Was der Verein auf die Beine stellt, ist nicht nur beispielhaft. Es ist auch anregend und zukunftsweisend" so der Dezernent.
Entworfen hat den ersten Schweriner Taschengarten Matthias Proske. „Die Idee der Taschengärten kommt aus England. Dort hat die Gestaltung kleiner Gartenräume als „Pocket Gardens“ eine lange Tradition.“ Diese Idee ist nun auch in Schwerin angekommen.
Im ersten Schweriner Taschengarten wurden u.a. 12 qm Rollrasen verlegt und rund 150 Stauden gepflanzt.
Plaketten zum Jubiläum
„Mein Stück Schwerin“ ist ein großer Erfolg
Mit einer zweiten Aktion 2010 übergab der Verein Pro Schwerin im Ludwig-Bölkow-Haus der IHK zu Schwerin weitere 22 Plaketten an die Spender. Damit konnte die zur Bundesgartenschau 2009 begonnene Aktivität mit großem Erfolg weiter geführt werden. „Es war richtig, zum Stadtjubiläum weiterhin die Bronzetafeln anzubieten“, sagte Vereinsverantwortlicher Oliver Behn. „Das Bedürfnis, Initiativen in der Landeshauptstadt zu unterstützen, ist offenbar sehr groß.“ Unter den Spendern war heute auch die Schweriner Oberbürgermeisterin. Allerdings nicht als Stadtoberhaupt, sondern ganz privat als Angelika Gramkow. Der Präsident der IHK zu Schwerin, Hans Thon, und der Hauptgeschäftsführer der Schweriner IHK, Ulrich Unger, waren als Gastgeber und Spender für die IHK vor Ort. „Als Beitrag zur Förderung der regionalen Wirtschaft ist die Vernetzung und Bündelung aller Kräfte nötig, um unsere Region nachhaltig zu stärken.“ so Hans Thon bei der Begrüßung. „Dazu gehört auch die Unterstützung des Vereins Pro Schwerin.“, sagte der Präsident der Schweriner IHK.
Die Anlässe, zu denen eine Plakette erworben wurde, waren sehr vielfältig. Viermal war eine Hochzeit der Anstoß, dreimal war es das freudige Ereignis einer Geburt. „Aber auch zu Firmenjubiläen oder runden Geburtstagen meldeten sich Spender“, so Oliver Behn. Besonders schön sind aber „Gedenken an die Liebe“ oder „Die Liebe zur Stadt“, wie es auf zwei Tafeln heißt.
Insgesamt konnten im Rahmen der Aktion „Mein Stück Schwerin“ 40 Bronzetafeln an Erwerber übergeben und anschließend in der Stadt verlegt werden. „Die Aktion wird auch 2011 weitergeführt.“, versicherte Oliver Behn.
Privatpersonen, Firmen und Institutionen können eine Bronzeplakette mit einer individuellen Inschrift erwerben, die dann an exponierter Stelle im Stadtgebiet öffentlich präsentiert wird. Als Ansprechpartner bei „Pro Schwerin“ fungiert Oliver Behn. Er ist unter der Telefonnummer 0385 55 55 91 oder per e-mail: meinstueckschwerin@pro-schwerin.de zu erreichen.
Mein Stück Schwerin
Durch die Bundesgartenschau 2009 erstrahlt die Landeshauptstadt Schwerin in neuem Glanz. Vieles hat sich zum Positiven gewandelt. Die BUGA 2009 war insgesamt ein großer Erfolg und Impulsgeber für die dauerhafte Stadtentwicklung und Schaffung einer neuen Infrastruktur. Darauf aufbauend soll unser Schwerin touristisch weiter nachhaltig aufgewertet werden, mit dem Ziel, durch attraktive Groß-, Mittel- und Kleinveranstaltungen ständige Höhepunkte anzubieten.
Die Bürger unserer Stadt sind stolz auf Erreichtes und haben das Bisherige als positive Entwicklung empfunden.
Eine Vielzahl von Bestrebungen will das Erreichte dauerhaft in der Stadt Schwerin fortführen.
Diese Bemühungen spiegeln sich im Gesamtprojekt "Schweriner Gartensommer" wider. Dieses beinhaltet viele unterstützungswerte Veranstaltungen, die zum Gelingen des Vorhabens wichtig und notwendig sind.
Der Verein "Pro Schwerin e.V." hat sich bereiterklärt, in Anlehnung an die BUGA 2009 Aktion "Ein Stück Schwerin", die Aktion als "Mein Stück Schwerin" weiterzuführen. Die Plaketten werden in demselben Rahmen und weitestgehend zu gleichen Bedingungen angeboten.
PRO Schwerin sagt ja zum „Bauen am Wasser“
Das Thema „Bauen am Wasser“ als Standortfaktor für
die städtebauliche und wirtschaftliche Entwicklung Schwerins ist
seit Jahren ein Schwerpunkt der Arbeit des Vereins PRO Schwerin.
Auf der Vorstandssitzung stand nun ein ganz konkretes Projekt, das Bauvorhaben
„B-Plan am Heidensee“, zur kritischen Diskussion.
Der von den Investoren und dem Bauausschuss gefundene Kompromiss wurde
sehr positiv bewertet, da er privatwirtschaftliche und öffentliche
Interessen sehr gut vereinbart.
So kann der Investor einige Grundstücke bis an das Wasser entwickeln,
wobei der Schilfgürtel geschützt bleibt, und wird im Gegenzug
einen öffentlichen Zugang zum Wasser neu schaffen sowie eine öffentlich
zugängliche, kleine Seebrücke mit einer Plattform bauen.
Die Alternative bei Ablehnung des B-Plans wäre Bestandswahrung,
das heißt: keine städtebauliche Entwicklung und kein öffentlicher
Zugang.
Der Vorstand von PRO Schwerin sieht in dieser Art der konstruktiven
Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ein positives Beispiel, wie
man gemeinsam Lösungen zur wirtschaftlichen und städtebaulichen
Entwicklung der Stadt finden kann.
Dr. Ronald Apitz, Leiter AG Stadtbild/Stadtentwicklung
Rechenschaftsbericht
Download (PDF-Dokument, 64KB)
Protokoll zur 1. Mitgliederversammlung vom 14.05.2009
Download (PDF-Dokument, 43KB)
Protokoll zur 2. Mitgliederversammlung vom 14.05.2009
Download (PDF-Dokument, 48KB)
Protokoll zur Wahl des Vorstandes und der Revisionskommission
auf der Mitgliederversammlung am 14. Mai 2009
Download (PDF-Dokument, 46KB)
Wir Schweriner
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Die Mitgliederinformationen - Ausgabe Frühjahr / 10
Download -Mitgliederzeitung (PDF-Dokument, 583KB)
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